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Gleichgestelltes Studieren und Arbeiten

SRH Hochschule für Gesundheit verabschiedet neue Gleichstellungsförderrichtlinie.

Gendergerechte Sprache, Chancengleichheit aller Geschlechter – dies alles sind Themen, die derzeit im medialen Fokus stehen. Gleichstellung wird kritisch und kontrovers diskutiert, von Politik und Wissenschaft bis zu den Stammtischen.  Diese Brisanz zeigt jedoch sehr deutlich, dass ein sensibles Überdenken bestehender Standards notwendig ist. Aus diesem Grund hat die SRH Hochschule für Gesundheit nun eine neue Gleichstellungsförderrichtlinie beschlossen.

„Ziel der Gleichstellungsförderrichtlinien der SRH Hochschule für Gesundheit ist es, eine gleichberechtigte Teilhabe und Mitwirkung aller Personen unabhängig ihres Geschlechts bzw. ihrer sexuellen Identität an unserer Gesundheitshochschule zu verwirklichen“, merkt Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, Präsidentin der SRH Hochschule für Gesundheit, an.

Gleichstellung in allen Bereichen

Die Geschlechterförderung an der SRH Hochschule für Gesundheit erfolgt allumfassend über alle Bereiche der Gesundheitshochschule – sei es etwa gendergerechte Sprache, Besetzung von Gremien oder Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.

Da Sprache das Denken bestimmt, wird hochschulweit eine gendergerechte Sprache eingeführt, die alle Geschlechter gleichermaßen berücksichtigt. Diese soll in allen schriftlichen und mündlichen Äußerungen aller Angehörigen der Hochschule berücksichtigt werden. Hierzu hat man sich auf die Verwendung geschlechtsneutraler Bezeichnungen sowie des Gender-Doppelpunktes geeinigt. Die Verwendung genderneutraler Sprache erstreckt sich auch auf Ausschreibungen von Stellen und Berufungsverfahren. Um alle Angehörige der SRH Hochschule für Gesundheit gleichermaßen zu inkludieren, werden weitere Geschlechtskategorien (non-binär, divers) eingeführt, welche alle Personen abbilden sollen, die sich nicht dem binären Geschlechtsverständnis zuordnen.

Ein ebenso wichtiges Thema ist die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie. Die SRH Hochschule für Gesundheit verpflichtet sich, Menschen mit familiären Verpflichtungen (Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, etc.), Arbeits- und Studienbedingungen zu bieten, die ihnen beides - berufliche Karriere bzw. Studium und Familie - ermöglichen. Um dies realisieren zu können, werden flexible Modelle von Arbeitszeit, Arbeitsort und Arbeitsorganisation sowie die Möglichkeit zur Freistellung und Beurlaubung geschaffen.

Schutz vor sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt

Diskriminierung und Gewalt können in vielfältiger Art und Weise ausgeübt werden. Die SRH Hochschule für Gesundheit legt Wert auf einen diskriminierungs- und gewaltfreien Umgang miteinander, eine gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie gute Arbeits- und Studienbedingungen.

Sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt wegen des Geschlechts oder der sexuellen Identität stellen eine massive Störung des Hochschulbetriebes dar. Sie beeinträchtigen die Persönlichkeitsentwicklung, das Selbstwertgefühl sowie die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit der betroffenen Personen. Aus diesem Grund verpflichtet sich die SRH Hochschule für Gesundheit, dafür, dass die Persönlichkeitsrechte von Menschen und deren individuelle Persönlichkeitsgrenzen respektiert und gewahrt werden. Alle Mitglieder und Angehörigen der Hochschule sind verpflichtet, durch ihr eigenes Verhalten und Handeln zum respektvollen Umgang am Arbeits- und Studienplatz beizutragen, um ein diskriminierungs- sowie gewaltfreies Arbeits- und Studienklima zu schaffen.

Prof. Dr. Thomas Fankhänel als Gleichstellungsbeauftragter sowie Prof. Dr. Stefanie Duchac als Integrationsbeauftragte werden sich um alle Belange von Studierenden und Mitarbeiter:innen diesbezüglich kümmern.

Alle Informationen und Richtlinien finden Sie hier.

 

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