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Unsere Forschungsprojekte

Wir forschen aktuell in vielen Projekten für eine gesunde Zukunft!

Unsere Hochschule setzt sich zum Ziel, die Forschung rund um das Thema Gesundheit zu fördern, neue zukunftsweisende Entwicklungen in diesem Bereich zu unterstützen, wissenschaftlich zu begleiten und diese für und mit Kooperationspartnern innovativ in die Praxis umzusetzen.

Mit unseren aktuellen Forschungsprojekten stärken wir den Gesundheitsstandort Deutschland.

Gesundheitsforschung im Fokus

"Wann sich Menschen gesund fühlen, was es dazu braucht und wie man dieses Gefühl unterstützen kann, ist ein zentrales Feld der (Gesundheits-)Forschung. Gesundheit soll an unserer Hochschule aus vielen Perspektiven betrachtet werden: Vom Menschen selbst und seinem sozialen Bezugssystem, aber auch strukturell und pädagogisch. So finden wir Antworten auf die Frage, wie Gesundheit möglichst lang erhalten werden kann."

Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

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Unsere Drittmittelprojekte

Studiengang: Inklusive Kindheitspädagogik (0-12 Jahre) (B. A.), Campus Gera

Projektleiterinnen: Prof. Dr. Gisa Aschersleben (Universität des Saarlandes), Prof. Dr. Anne Henning (SRH Hochschule für Gesundheit)

Beteiligte Mitarbeitende: N.N. (studentische Hilfskraft, SRH Hochschule für Gesundheit), Jonathan Schmidt, M.Sc. (Projektmitarbeiter, Universität des Saarlandes), N.N. (studentische Hilfskräfte, Universität des Saarlandes)

Kooperationspartner: Universität des Saarlandes

Laufzeit: 01.09.2020-01.09.2022

Kontakt: Prof. Dr. Anne Henning

Finanzierung: DFG, insg. 144.100 Euro (Universität des Saarlandes: 138.716 Euro; SRH Hochschule für Gesundheit: 5.384 Euro)

Ziel des Forschungsprojekts ist die Analyse des Einflusses der mütterlichen Feinfühligkeit zu fünf Zeitpunkten in der frühen Kindheit auf die kindlichen Schulleistungen am Ende der Primarstufe. Dabei soll geprüft werden, ob und zu welchen Zeitpunkten die mütterliche Feinfühligkeit ein Prädiktor für den Grundschulerfolg ist. Hierzu sollen bereits vorliegende Videosequenzen von Mutter-Kind-Interaktionen ausgewertet und analysiert werden und die Zeugnisnoten der Kinder zum Ende der Grundschulzeit in den Fächern Mathematik, Deutsch und Sachunterricht per Fragebogen erhoben werden.

Projektleiterin: Dr. Diana Rösler

Beteiligte Mitarbeitende: Antje Malik, Carolin Thiel, Kristin Velten-Richter

Laufzeit: Juli 2020-September 2021

Kontakt: Dr. Diana Rösler

Finanzierung: SRH Holding Fördersumme: 101.200 Euro

Projektbeschreibung: Um die Erfahrungen, Einschätzungen und Anregungen der SRH Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzufangen, wird im Zeitraum vom 8. bis 28. März 2021 zum dritten Mal die SRH _.impuls Mitarbeiterbefragung durch das Projektteam der SRH Hochschule für Gesundheit durchgeführt. Mehr als 16.000 MitarbeiterInnen aus über 40 SRH Unternehmen sind aufgefordert, an der SRH-weiten Mitarbeiterbefragung teilzunehmen. Die Ergebnisse werden im 3. Quartal 2021 den SRH Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Im Fokus der Befragung stehen neben der Entwicklung der Befragungsergebnisse über die drei Erhebungszeitpunkte die folgenden Themen:

  • Gründe im Unternehmen zu arbeiten
  • Gesamtzufriedenheit
  • Weiterempfehlung, Wiederentscheidung, Wechselbereitschaft
  • Zufriedenheiten und Wichtigkeiten der Einzelaspekte im Überblick
  • Veränderungsbedarf
  • Arbeitssituation
  • Kommunikation
  • Weiterbildung und Qualifikation
  • Qualität, Innovation und Kundenorientierung
  • Entlohnung
  • Führungsverhalten
  • Zusammenarbeit
  • Unternehmenskultur

Die Auswertung erfolgt sowohl auf Konzern- als auch auf Bereichsebene. Des Weiteren erhalten alle Unternehmen im SRH Konzern einen Überblick über ihre unternehmensspezifischen Ergebnisse, die durch das Projektteam detailliert aufbereitet werden. Die Ergebnisse dienen dazu, erfolgreiche Strategien der Unternehmen im SRH Konzern zu identifizieren, zu verstetigen und neue Impulse zur künftigen positiven Weiterentwicklung auf struktureller und inhaltlicher Ebene voranzutreiben.

Studiengang: Psychische Gesundheit und Psychotherapie, M. Sc.

Projektleiterin: Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

Beteiligte Mitarbeitende: Regine Breneise M.Sc.

Kooperationspartner: Julius-Maximillians-Universität Würzburg, The Captury GmbH, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Universität Bielefeld, brainboost GmbH

Kontakte:

Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderungsvolumen: 150.186,00 Euro

Projektbeschreibung: Weltweit nimmt die Fallzahl an Menschen mit Adipositas rasant zu und entwickelt sich nicht nur in den westlichen Industriestaaten zu einem massiven Problem sowohl für das individuelle Wohlbefinden als auch gesamtgesellschaftlich in Form von enormen wirtschaftlichen Konsequenzen. Trotz bereits existierenden Lebensstiltherapien oder Chirurgischen Eingriffen nehmen viele Betroffene nach erfolgreicher Gewichtsreduktion wieder zu. Als Ursache gilt insbesondere eine gestörte Wahrnehmung der Akzeptanz des eigenen Körpers. Ziel von ViTraS ist es, Therapieverfahren für körperbezogene Gesundheitsstörungen und Krankheitsbilder am Beispiel der Adipositas zu entwickeln. Dabei werden aktuelle Technologien der Virtual und Augmented Reality (VR/AR) eingesetzt, die einerseits die Therapiewirksamkeit verstärken und andererseits die Rückfallquoten reduzieren sollen. Die Zuhilfenahme technischer Möglichkeiten hat darüber hinaus den Vorteil, dass Therapeuten und Betroffene aus räumlich getrennten Gebieten zusammengebracht werden können, was die Verfügbarkeit und Inklusion auch in unterversorgte Regionen gewährleistet. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Projekt der SRH Hochschule für Gesundheit, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, klinische Wirksamkeitsstudien der im Projekt entwickelten Demonstratoren konzipiert, entwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Die zentralen Ziele des Projektes sind die Entwicklung vielversprechender Interventionstechniken, Identifikation und Verhinderung möglicher Akzeptanzhemmnisse sowie Evaluation der Wirkungen (z. B. Motivation, Gewichtsreduktion, Körperwahrnehmung).

Zur Verbesserung der Rehabilitationsnachsorge von Patienten/Versicherten mit chronischen Rückenschmerzen

Studiengang: Physiotherapie, B. Sc., ausbildungsintegrierend, Campus Leverkusen

Projektleiter: Prof. Dr. habil. Michael Tiemann

Kooperationspartner: AOK NORDWEST, AOK-Bundesverband, Gräfliche Kliniken Bad Driburg (Marcus Klinik), FraunhoferInstitut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS)

Laufzeit: 01.11.2016-31.03.2021

Kontakt: Prof. Dr. Michael Tiemann

Finanzierung: AOK NORDWEST

Förderungsvolumen: 18.400 Euro

Projektbeschreibung: „DigiTrain“ ist ein interaktives, multimediales Trainingsprogramm für Patienten/Versicherte mit chronischen Rückenschmerzen, das diese im Anschluss an einen stationären Reha-Aufenthalt im häuslichen Umfeld ausführen. Ein wichtiges Ziel der Untersuchung ist die Evaluation zentraler gesundheitlicher und verhaltensbezogener Effekte dieses Programms. Hierzu wird eine Studie im Warte-Kontrollgruppen-Design mit drei Messzeitpunkten (prä, post, follow-up nach 6 Monaten) durchgeführt. Die Zuordnung der Probanden zur Interventions- und Warte-Kontrollgruppe erfolgt randomisiert. Die Untersuchungsstichprobe soll insgesamt 80-100 Patienten umfassen. Die Untersuchung der Gesundheitseffekte bezieht sich insbesondere auf folgende Parameter: allgemeiner Gesundheitszustand, Zufriedenheit mit der Gesundheit, körperliche und Allgemeinbeschwerden, Stärke der Rückenschmerzen, Behandlung der Rückenschmerzen, körperlich-sportliche Leistungsfähigkeit, habituelles Befinden, seelische Gesundheit, Gesundheitskompetenz/Health Literacy. Hinsichtlich des Gesundheitsverhaltens (Verhaltenseffekte) werden vor allem Art, Umfang und Intensität körperlich-sportlicher Aktivitäten sowie die sportbezogene Selbstwirksamkeit evaluiert. In einer weiteren (Teil-)Studie werden zudem die Akzeptanz sowie wichtige Aspekte im Zusammenhang mit der praktischen Anwendung und Umsetzung des Programms untersucht. Im Einzelnen werden dabei die Benutzerfreundlichkeit, Verständlichkeit und intuitive Bedienbarkeit des Systems (Usability) sowie der wahrgenommene Nutzen des Trainingsprogramms und die Adhärenz der Patienten untersucht.

für Erwachsene mit bewegungsarmem Lebensstil

Studiengang: Physiotherapie, B. Sc., ausbildungsintegrierend am Campus Leverkusen

Projektleiter: Prof. Dr. habil. Michael Tiemann

Kooperationspartner: wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG

Laufzeit: seit 01.12.2017, Ende noch offen

Kontakt: Prof. Dr. Michael Tiemann, michael.tiemann@srh.de

Finanzierung: wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG

Förderungsvolumen: 5.800 Euro

Projektbeschreibung: Der weitaus größte Teil (rund 80 %) der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland weist einen bewegungsarmen Lebensstil auf und erfüllt nicht die aktuellen nationalen „Empfehlungen für Bewegung“. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Projekt in einer ersten Phase ein wissenschaftliches Konzept für ein digitales Bewegungsprogramm (App) speziell für Personen mit bewegungsarmem Lebensstil entwickelt. Um den adressierten Personenkreis zu erreichen, werden neue Formen der Zielgruppenansprache und -gewinnung entwickelt sowie bei der Programmkonzeption neben sportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen insbesondere auch verhaltenspsychologische (motivationale und volitionale) Aspekte explizit berücksichtigt. Auf dieser Basis wird in einer zweiten Projektphase zunächst ein Prototyp entwickelt und getestet sowie im Anschluss daran das marktreife Produkt (App) erstellt. In einer dritten Projektphase sollen dann im Rahmen einer prospektiven Studie die Wirkungen des Programms (App) untersucht werden. Im Mittelpunkt dieser Studie sollen gesundheitsbezogene (Gesundheits- und Beschwerdezustand, Lebensqualität, körperliche Leistungsfähigkeit, psychisches Wohlbefinden, Stresswahrnehmung, Gesundheitskompetenz/Health Literacy) und verhaltensbezogene Wirkungen (Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Durchführung des Programms, wahrgenommene Barrieren, Änderungen des Lebensstils) stehen. Des Weiteren sollen auch Akzeptanz, Alltagstauglichkeit und Usability des Programms (App) untersucht werden.

Forschungsförderung intern

Studiengang: Soziale Arbeit, B. A.

Projektleiterin: Prof. Dr. Sandra Meusel

Beteiligte Mitarbeiter: Studierende im B.A.- Studiengang Soziale Arbeit Laufzeit: ab WS 19/20

Kontakt: Prof. Dr. Sandra Meusel, sandra.meusel@srh.de

Finanzierung: Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: Ausgehend von der Erkenntnis, dass die Kommunikation und Interaktion von und mit Führungskräften in Unternehmen einen spezifischen und wenig erforschten Bereich der Organisationsforschung darstellt (Goecke 1997) werden in dem Projekt anhand narrativer Interviews (qualitative Sozialforschung) Konfliktsituationen mit Führungskräften im mittleren und oberen Führungsbereich untersucht. Es wird geklärt, welche Hintergründe zur Entstehung der Situation führen, auf welche Weise die Kommunikation und Interaktion mit den Führungskräften erfolgt und welche möglichen Lösungswege daraus resultieren.

Studiengang: Psychologie, B. Sc.

Projektleiterin: Prof. Dr. Katharina Wick

Laufzeit: ab SS20

Kontakt: Prof. Dr. Katharina Wick, katharina.wick@srh.de

Finanzierung: Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: Naturbasierte Achtsamkeit führt zu bedeutsamen Prä-Post-Unterschieden mit mittleren Effektstärken, die höher ausfallen als bei klassischen Achtsamkeitstrainings (Djernis et al. 2019). Mit dem Projekt „Mindful Garden“ sollen betroffene Personen inner- und außerhalb von Behandlungseinrichtungen die Möglichkeit erhalten, selbstständig sowohl präventiv als auch kurativ Stressbewältigungsmethoden (v.a. auf achtsamkeitsbasierenden Konzepten beruhend) zu erlernen und anzuwenden. Dazu wird ein auf Naturelementen basierendes wissenschaftliches gesundheitspsychologisches Handlungskonzept als Stationenpark für die Nutzung in Gärten und Parks entwickelt. Es soll ein wesentlicher Beitrag zur primären Gesundheitsprävention geleistet werden und durch die Nutzung natürlicher Elemente ein Bezug zur Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung hergestellt werden. Das Gesamtangebot wird im Rahmen einer Prä-Post-Kontrollgruppen-Studie mittels quantitativer und qualitativer Methoden evaluiert. Der Stationenpark als Produkt des Projekts soll es den Nutzern ermöglichen, die einzelnen Produktbausteine unabhängig vom initialen Forschungsprojekt und externen Fachpersonen durchzuführen (Empowerment, Hilfe zur Selbsthilfe). Die an drei Standorten (u. a. Gera) entstandene Konzeption des „Mindful Garden“ soll nach Projektabschluss in der Fläche bundesweit verbreitet und somit einer breiten Nutzerschaft zugänglich gemacht werden.

Studiengang: Physiotherapie, B. Sc., ausbildungsintegrierend am Campus Karlsruhe

Projektleiter: Prof. Dr. Björn Eichmann

Laufzeit: SS 19-SS 21

Kontakt: Prof. Dr. Björn Eichmann, bjoern.eichmann@srh.de

Finanzierung: Interne Forschungsförderung

Formulierung der beiden Ziele: Das präoperative Training bei Patienten mit anstehender Operation im Rahmen eines Hüftimpingements zu verbessern um zugleich die funktionelle Erholung (Catalayud et al., 2017) sowie die Heilungsprozesse (Villadsen et al., 2014) zu optimieren.

Die „ipHIT“ – Studie möchte das postoperative Training individualisieren und den Patienten eine bessere sowie progressivere Trainingsgestaltung ermöglichen. Im Fokus der Studie steht die Beweglichkeit, die ADL´s (Aktivität des täglichen Lebens), das Gleichgewicht sowie die Wiederherstellung der Muskelkraft (vgl. Lee et al., 2017).

Die Studie wird im Rahmen einer Bachelorarbeit durchgeführt. Angedacht sind sowohl Kongressbeiträge als auch Veröffentlichungen in physiotherapeutischen und medizinischen Fachzeitschriften. Die ipHIT-Studie findet in Pforzheim statt. Sie ermöglicht es sowohl SRH-Studenten in Karlsruhe als auch in Stuttgart einzubinden und die Studie übergreifend weiterzuführen. Das Präoperative Training findet in einem Umfang von 12 Wochen statt und wird in drei Trainingseinheiten gezielt umgesetzt. Jedes Training wird nach individuellen Belastungskriterien gesteuert. Das Postoperative Training findet ebenfalls in einem Zeitraum von 12 Wochen statt. Das Training ist zielgesteuert und wird der Wundheilung angepasst, sowie auf die Trainingseinheiten des präoperativen Trainings um die Regeneration zu optimieren.

Studiengang: Physiotherapie, B. Sc., ausbildungsintegrierend am Campus Karlsruhe

Projektleiterin: Prof. Dr. Rita Wittelsberger

Kooperationspartner: Städtisches Klinikum Karlsruhe

Laufzeit: WS 20/21-SS 21

Kontakt: Prof. Dr. Rita Wittelsberger, rita.wittelsberger@srh.de

Finanzierung: Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: Bei diesem Pilotprojekt geht es um eine Aktzeptanzstudie und Untersuchung der Effekte von Bewegungstherapie während der Hämodialyse. Bedingt durch die Erkrankung kommt es zu Reduktionen der Muskelkraft und zu Muskelatrophien, zu einer verminderten Lebensqualität und zu einer Reduktion der körperlichen Fitness (Anding et al., 2015, Bogotaj et al., 2020). Durch die Bewegungstherapie kann diesen Faktoren entgegengewirkt werden. Und auch die Durchführung der Bewegungstherapie direkt während der Hämodialyse bietet viele Vorteile: kein zusätzlicher Zeitaufwand, direkte ärztliche Kontrolle, keine weitere Anfahrt nötig und auch positive Effekte auf die Dauer der Hämodialyse (Anding et al., 2015, Breckling, 2010, Frih et al., 2017, Von Gernsdorff, 2016). Bisherige nachgewiesene Effekte zeigen, dass weniger Dialyseeinheiten pro Woche nötig sind, dass die Lebensqualität der PatientInnen ansteigt und das Kraft und Ausdauer über eine Zeitspanne von einem Jahr deutlich gebessert werden können (Anding et al., 2015; Frih et al., 2017, Fuhrmann et al., 2016). Bisher gibt es nur eine Studie, die sich deutschlandweit mit dieser Form der Bewegungstherapie beschäftigt (Halle et al., 2020). Das ist bei weitem ausbaufähig.

Im Rahmen einer 6-Wochen Intervention mit 3x Bewegungstherapie/ Woche findet nun einer erste Pilotstudie mit N=20 Probanden statt, um überhaupt die Machbarkeit, aber auch die Effekte einer solchen Intervention zu untersuchen.

Eine randomisierte kontrollierte Studie

Studiengänge: Neurorehabilitation, M. Sc. & Physiotherapie, B. Sc.

Projektleiter: Prof. Dr. Björn Eichmann, Prof. Dr. Bernhard Elsner

Beteiligte MitarbeiterIn: Prof. Dr. Nickels

Kooperationspartner: SRH Klinik Dobel / Schwarzwald

Laufzeit: SS 19-SS 21 Kontakt: Prof. Dr. Björn Eichmann, bjoern.eichmann@srh.de

Finanzierung: SRH Klinikum Dobel & Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: Studien zum Thema berichten, dass ein gezieltes Armtraining bei Menschen nach Schlaganfall die Griffkraft und Armfunktion verbessern kann (Mehrholz et al., 2018; Harris & Eng, 2009). Das Ziel der Studie ist der Vergleich eines statischen Handkrafttrainings mit einem dynamischen Therapieansatz in Bezug auf die Auswirkungen auf Handkraft, Fingerkraft und Handkoordination im Alltag. Hierbei trainiert die Interventionsgruppe statisch an sogenannten Fingerboards aus dem Bereich des Klettersports. Die Kontrollgruppe erhält ein dynamisches Training. Die Trainingsgeräte sind CE zertifiziert. Alle Teilnehmer der beiden Gruppen erhalten zusätzlich zu diesen Therapien die regulären Rehabilitationsmaßnahmen. Es soll eine single-center randomisierte kontrollierte Studie mit 128 Probanden durchgeführt werden. Die Probanden erhalten über einen Zeitraum von maximal drei Wochen zwölf Therapieeinheiten in den jeweiligen Gruppen. Jede Therapieeinheit dauert 30 Minuten und alle zwölf Einheiten müssen innerhalb von vier Wochen stattfinden. Des Weiteren ist es durch den gemeinsamen Antrag des Masterstudiengangs Neurorehabilitation und des Bachelorstudiengangs Physiotherapie möglich, erstmalig, eine interdisziplinäre Studie anzugehen, die zudem noch in einer SRH Klinik umgesetzt wird. Die Verzahnung von unterschiedlichen Fachbereichen innerhalb der SRH wird hier aufgezeigt und kann als Pilotprojekt verstanden werden.

Studiengang: Physiotherapie, B. Sc.

Projektleiter: Prof. Dr. Björn Eichmann

Kooperationspartner: CoolInn GmbH

Laufzeit: ab WS20/21

Kontakt: Prof. Dr. Björn Eichmann, bjoern.eichmann@srh.de

Finanzierung: SRH Klinikum Dobel & Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: Rückenschmerzen haben eine hohe Chronifizierungsrate und sind auch in erheblichem Maße für hohe gesamtwirtschaftliche Kosten verantwortlich (Storm, 2018). „Rückenschmerzen (ICD-M54)“ waren 2018 für fast ein Drittel der physiotherapeutischen Patienten der Anlass für die Verordnung (29,6 Prozent). Hiervon waren 2018 mehr als 1,3 Millionen AOK-Versicherte betroffen (Waltersbacher, 2019, S. 21).

Die International Association for the Study of Pain (IASP) definiert Schmerz als eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit tatsächlichen oder potenziellen Gewebeschäden verbunden ist oder dieser ähnelt (IASP, 2017). Schmerzen, im Besonderen bei chronischen Rückenschmerzpatienten, sind nicht uniform und werden vom Patienten unterschiedlich wahrgenommen. Sie stellen ein komplexes, multidimensionales Phänomen dar, das im Rahmen eines biopsycho-sozialen Modells neben körperlichen Befunden auch psychische und soziale Faktoren begünstigen muss (Arnold et al, 2015; Kamper et al., 2015).

In der nationalen VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gibt es derzeit keine Empfehlung zur Kältetherapie bei Rückenschmerzen, da keine aussagekräftigen Untersuchungen vorliegen (Bundesärztekammer, 2017). Gegenstand dieser Bachelor Studie ist daher eine umfassende Schmerzanamnese, mit Hilfe des deutschen Schmerzfragebogens, um so die Wirkung der Ganzkörperkältetherapie auf das Symptom Schmerz und dessen Auswirkungen darzustellen. Klar ist, dass nicht jeder gleich gut, von bestimmten Therapieoptionen profitiert oder alle verfügbaren Therapieoptionen benötigt.

Ziel Dieser Studie ist es aufzuzeigen ob die Ganzkörperkältetherapie Teil einer multimodalen Therapie bei chronischem Rückenschmerz sein kann und ob die Effekte sich gegenüber ihrem Aufwand als erfolgsversprechend zeigen.

Studiengang: ausbildungsintegrierender Bachelorstudiengang Logopädie, B. Sc.

Projektleiterin: Annette Rustemeier-Holtwick

Laufzeit: SS 19-SS21

Kontakt: Annette Rustemeier-Holtwick, annette.rustemeier-holtwick@srh.de

Finanzierung: Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: Ziel ist es zu eruieren, welchen Beitrag digital gestütztes Lernen für die Entwicklung einer lernenden Pflege leisten kann. Eine lernende Pflege ist charakterisiert durch das Aufgreifen neuer Erkenntnisse, Reflexion und produktives Nutzen derselben zur Weiterentwicklung der eigenen Praxis und (…) Qualität ihres Handelns. Die Aneignung von Wissen wird verstanden als selbstverständlichen Bestandteil professionellen Handelns (Schaeffer 2006 S. 2). Es besteht die Notwendigkeit, Lösungen zu finden zu einer gemeinsamen Wissensbasis zu finden, allerdings ist dieser Prozess erschwert durch eine Verschärfung des Theorie-Praxis-Konfliktes mit der zunehmenden Akademisierung (Greb 2010, Schaeffer 2006), durch Barrieren im Transfer von Evidenz in die Pflegepraxis (Meyer, Köpke 2012, Behrens, Langner 2006) und eine eingeschränkte Wirksamkeit von Weiterbildungen bezogen auf den Wissenstransfer (Schaeffer 2006, Bensch 2015, Kaiser 2009). Konkret soll in dem Forschungsvorhaben geklärt werden, mit welchen Mitteln/ Methoden der Lernprozess der Wissensaneignung unterstützt werden kann, was mit Blick auf die Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Praxis hilfreiche Lernformen sind und was dazu beiträgt, das Lernen zum selbstverständlichen Bestandteil professionellen Handelns wird. Dabei ist zu eruieren, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen das Format des digitalen Lernens den Prozess des Überführens von wissenschaftlichem Wissen in praktisch relevantes Wissen unterstützen kann. Untersucht werden soll auch, inwieweit dieses Lernformat in der Lage ist, individualisierte Lernstrategien und –konzepte zu verankern und welche durch das digitale Lernen geförderten Kompetenzen hilfreich für den Prozess der Anschlussfähigkeit der Berufsangehörigen sind. Um die Bedeutung der digitalen gestützten Lernformen für die Entwicklung einer lernenden Pflege zu erfassen, wird auf ein qualitativ ausgerichtetes Forschungsdesign zurückgegriffen (Mayring 2007). Konkret wird ein qualitatives Experiment mit einem anschließend stattfindenden Experteninterview kombiniert (Mayring 2007, Kleining 1986, Burkart 2010, Gläser u. Laudel 2010, Brinkmann, Deeke, Völkel 1995). Vorteil der Kombination dieser Methoden liegt darin, dass sich die Teilnehmenden in dem qualitativen Experiment durch die Anwendung digital gestützter Lernformate aktiv in einen Lernprozess begeben und von ihren individuellen Lernerfahrungen ausgehend explorieren bzw. reflektieren. Das qualitative Experiment wird als Laborexperiment geplant, in dem zwei bereits erprobte Micro-Learning-Einheiten als Formen des digital gestützten Lernens eingesetzt werden (Sieger et. al. 2015 S. 78 ff.). Titel der Micro-Learning-Einheiten sind: Wege zum neuen Wissen – eigene Anfragen an die Wissenschaft am Beispiel Umgang mit MRSA und Beratung als Methode der Entscheidungsfindung. »Schwester, ich hab da mal ‘ne Frage? «. Die im qualitativen Experiment erhobenen Deutungen, Sichtweisen und Einstellungen werden in den anschließenden Expertengesprächen vertieft. Als Interviewform wird das fokussierte Interview gewählt (Merton u. Kendall 1984). Das Theoretical Sampling besteht aus zwei Gruppen: Gruppe eins besteht aus berufserfahrenen Pflegefachkräften, die einen digital gestützten Weiterbildungsprozess mit dem Ziel des Transfers von Evidenz in die Pflegepraxis durchlaufen haben. Die Gruppe zwei (Vergleichsgruppe) setzt sich aus berufserfahrenen Pflegefachkräften zusammen, die ebenfalls systematische Weiterbildungsprozesse durchlaufen haben, jedoch wenig bzw. unterschiedliche Erfahrungen mit digital gestützten Lernformen haben. Insgesamt ist eine Stichprobe von n = 20 geplant.

Studiengang: Logopädie, B. Sc., ausbildungsintergrierend, Campus Düsseldorf und Bonn

Projektleiterinnen: Prof. Dr. Ablinger-Borowski, Prof. Dr. Katharina Dressel

Laufzeit: seit SS 19

Beteiligte MitarbeiterIn: Studierende des Studiengangs Logopädie

Kontakt: Prof. Dr. Katharina Dressel, katharina.dressel@srh.de; Prof. Dr. Ablinger-Borowski, irene.ablinger@srh.de

Finanzierung: Interne Forschungsförderung

Projektbeschreibung: In dem Projekt werden seit dem Wintersemester 2018/19 durch Bachelorarbeiten die Leseleistung von Menschen mit einer Alzheimer Demenz auf Wort-, Satz- und Textebene untersucht. Derzeit erfolgt die Erstellung von Lesetexten für Menschen mit einer Alzheimer Demenz sowie die Erprobung eines Behandlungsansatzes zur Verbesserung der Textrezeption bei diesem Personenkreis. Weiterhin wurden detaillierte Literaturrecherchen zum Themengebiet durchgeführt. Ziel ist ein multizentrischer Projektantrag.

Forschungsprojekte der Studiengänge

Studiengang: Studiengangübergreifendes Projekt

ProjektleiterIn: Prof. Dr. Sabine Rehmer, Prof. Dr. Björn Eichmann

Kooperationspartner: Minax – Gesellschaft für junge Lebenswelten; THM Technische Hochschule Mittelhessen Laufzeit: seit 2018

Kontakt: Prof. Dr. Sabine Rehmer, sabine.rehmer@srh.de; Prof. Dr. Björn Eichmann bjoern.eichmann@srh.de

Finanzierung: Krankenkasse Barmer

Projektbeschreibung: Die SRH Hochschule für Gesundheit entwickelte gemeinsam mit Minax (minax.de) und der THM (Technische Hochschule Mittelhessen) eine Onlineplattform rund um das Thema GESUND STUDIEREN! Hierbei wurde eine Webseite entwickelt die es unseren Studierenden ermöglicht sich schnell und konkret über Lernblockaden, Prüfungsstress oder über das Thema erfolgreiches Lernen zu informieren. Zudem werden bei dem Gesundheitsportal die Angebote der SRH an den unterschiedlichen Standorten verdeutlicht. Dabei fließen auch die Ergebnisse hochschulinterner Forschungsprojekte der Studierenden und Dozierenden ein. Des Weiteren sind Informationen und Selbsttests zu den Themen Ernährung oder Bewegung auf dem Gesundheitsportal vorhanden.

Umfrage zu Erfahrungen von Kindertageseinrichtungen für Kinder im Alter von 0-6 Jahren in Italien und Deutschland

Studiengang: Inklusive Kindheitspädagogik (0-12 Jahre), B. A.

Projektleiterinnen: Prof. Dr. Anne Henning (SRH Hochschule für Gesundheit), Prof. Dr. Daniela Bulgarelli (Universität Turin, Italien)

Beteiligte Mitarbeiterin: Julia Bauer (Bachelorandin, Bildung und Förderung in der Kindheit)

Kooperationspartner: Universität Turin (Italien, Prof. Dr. Paola Molina, Prof. Dr. Daniela Bulgarelli), Gruppo Nazionale Nidi e Infanzia (GNNI)

Laufzeit: September 2020-Juli 2021

Kontakt: Prof. Dr. Anne Henning, anne.henning@srh.de

Finanzierung: Gastaufenthalt von Prof. Dr. Daniela Bulgarelli finanziert durch die Universität Turin (Italien)

Hintergrund und Ziel: Die aktuelle Pandemie-Situation wirkt sich vielfältig auf den Alltag in Kindertageseinrichtungen aus. In Kooperation mit der Universität Turin und dem Gruppo Nazionale Nidi e Infanzia in Italien möchten wir erfahren, welche Erfahrungen Kindertageseinrichtungen für Kinder im Alter von 0-6 Jahren im Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen gemacht und welche Anpassungen sie vorgenommen haben. Weiterhin möchten wir die Situation von Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit jenen in Italien vergleichen. Methode: Mittels einer online-Befragung werden pädagogische Fachkräfte zur personellen Ausstattung und Organisation der Gruppen vor und nach dem Lockdown im Frühjahr 2020 befragt sowie zu Änderungen im Tagesablauf, in der Nutzung von Innen- und Außenräumen und im Kontakt mit den Eltern sowie zu getroffenen Hygienemaßnahmen und Teilhabe an Entscheidungsprozessen. Hierfür wurde vom Gruppo Nazionale Nidi e Infanzia (GNNI) ein Fragebogen erstellt. Eine inhaltlich angepasste, deutschsprachige Version wurde erstellt (Anne Henning). Je nach dem weiteren Verlauf des Pandemiegeschehens sind eine oder mehrere Wiederholungsbefragungen angedacht. Aktueller Stand (Dezember 2020): Die Datenerhebung in Italien läuft, die Befragung in Deutschland wird in Kürze starten.

Studiengang: Psychische Gesundheit und Psychotherapie, M. Sc.

Projektleiterinnen: Carolin Thiel, Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

Laufzeit: 01.10.2020-31.03.2021

Kontakt: Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, claudia.luck-sikorski@srh.de

Hintergrund: Seit Frühjahr 2020 ist das Coronavirus auch in Deutschland angekommen und brachte für die meisten Menschen Veränderungen mit sich. Neben teils negativen beruflichen, finanziellen oder sozialen Auswirkungen ist oft die Sorge um eine mögliche Ansteckung und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen im Alltag präsent. Es wird mittlerweile angenommen, dass bei bestimmten Personengruppen das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs infolge der Infektion erhöht ist. Dazu zählen unter anderem auch Menschen mit Adipositas (Gerlach et al., 2020). Gerade in Zeiten einer derartigen Pandemie besteht der Anspruch einer effektiven psychosozialen Versorgung von Menschen mit schwerem Übergewicht. Voraussetzung dafür ist allerdings auch ein tiefergehendes Verständnis davon, wie sich – insbesondere mit Blick auf die erhöhten Risikofaktoren - die Pandemie in ihrem Erleben und Verhalten widerspiegelt.

Zusammenfassend zeigen die derzeit verfügbaren Daten, dass Menschen mit Adipositas überdurchschnittlich häufig schwere Corona-Verläufe aufweisen. Zum Zeitpunkt der Literaturrecherche waren kaum Studien verfügbar, die zeigen, wie sich die Corona-Pandemie auf das Erleben und Verhalten von Menschen mit Adipositas auswirkt. Zudem fehlen Informationen über die individuellen Herausforderungen und Copingstrategien bezüglich des Wohlbefindens von Menschen mit Adipositas. Mit dieser Forschungsarbeit sollen deshalb folgende Fragen untersucht werden:

1. Welche Veränderungen hat die Corona Pandemie auf das Verhalten und Erleben von Menschen mit Adipositas mit sich gebracht?

2. Welche individuellen Herausforderungen entstehen für Personen mit Adipositas in Zeiten von Corona?

3. Welche Copingstrategien bezüglich des persönlichen Wohlbefindens sind für Menschen mit Adipositas in Zeiten von Corona besonders effektiv?

Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine qualitative Untersuchung, die im Rahmen des Moduls qualitative Methoden an der SRH Hochschule für Gesundheit durchgeführt wird. Mit dieser Forschungsarbeit soll aufgezeichnet werden, wie sich Menschen mit Adipositas in Zeiten von Corona fühlen, welche Ängste und Sorgen sie tragen, sowie wie diesen Personen geholfen werden kann. Ziel dieser Arbeit ist es, diese und damit verbundene Fragen mit Teilnahme von Experten zu erforschen.

Studiengang: Medizinpädagogik B. A.

Projektleiter: Prof. Dr. Matthias Drossel

Kooperationspartner: SRH Kliniken GmbH; SRH Fachschulen GmbH

Laufzeit: 01.09.2020-31.12.2021

Kontakt: Prof. Dr. Matthias Drossel, matthias.drossel@srh.de

Finanzierung: SRH Kliniken GmbH

Projektgesamtziel: Umsetzung eines kompetenzorientierten Curriculums mit effizienten Führungsstrukturen und hoher Lernwirksamkeit der (modernen) Unterrichte in Theorie und Praxis. Basis ist das 3-Wege-Modell nach Rolff

Vertikale und horizontale Integration in die ambulante und hausärztliche Versorgung

Studiengang: Physician Assistant, B. Sc., Studienzentrum Heide

Projektleiter: Prof. Dr. Marcus Hoffmann

Kooperationspartner: Ärztekammer Schleswig-Holstein (Antragssteller), SRH Hochschule für Gesundheit, Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein, Ärztegenossenschaft Nord, Techniker Krankenkasse Landesvertretung SchleswigHolstein, Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide, European Physician Assistant/Associate Collaboration

Laufzeit: 01.09.2020-31.08.2023

Kontakt: Prof. Dr. Henrik Herrmann, henrik.herrmann@srh.de

Finanzierung: Versorgungssicherungsfond des Landes Schleswig-Holstein (Zuwendung gemäß §44 LHO in Verbindung mit der Richtlinie zur Förderung von ambulanten, stationären und sektorenübergreifenden Angeboten), Zuwendungsbescheid vom 26.08.20 in Höhe von 461.713,31 €

Projektbeschreibung: Etablierung sowie vertikale und horizontale Integration des neuen Berufsbildes „Physician Assistant“ mit allgemeinmedizinischem, hausärztlichen Kompetenzprofil nach den Vorgaben der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in die Versorgungsrealität an der Westküste Schleswig-Holsteins. Die medizinisch-ärztliche Grundversorgung im ländlichen Raum stellt eine große Herausforderung dar. Gerade im ambulanten Bereich sind innovative Versorgungsmodelle notwendig, um zielgerichtet und interprofessionell insbesondere die hausärztliche Versorgung zu sichern. Eine Vernetzung der bestehenden Sektoren ist eine weitere Aufgabe, um Synergieeffekte zu heben. Mit dem Berufsbild des Physician Assistant, eingebunden in einer Teamstruktur, ist ein Ansatz zur Weiterentwicklung der Versorgungsrealität insbesondere im ländlichen Raum gegeben. Als akademisierter hochqualifizierter Gesundheitsberuf kann der Physician Assistant gerade an der Schnittstelle stationär-ambulant eingesetzt werden. Neben der inhaltlichen Begleitung des Studiengangs über die Projektlaufzeit wird der rechtliche Rahmen im Hinblick auf delegationsfähige Leistungen überprüft und es werden moderne Lehr- und Lernformate in das Studium integriert. Besonderes Augenmerk richten wir mit unserem sektorenübergreifenden Ansatz auf die vertikale und horizontale Integration des neuen Berufsbildes in die bestehende Versorgungslandschaft. Hierzu wird ein von einem Expertenteam bereits entwickeltes Modellcurriculum zur fachlichen Vertiefung in der ambulanten hausärztlichen Versorgung in das PA Studium implementiert. Medizinischen Fachangestellten (MFA) aber auch beispielweise VERAHs (Versorgungsassistenz in der Hausarztpraxis) oder NÄPAs (Nicht-ärztliche Praxisassistenz) soll der Zugang zum Studium ermöglicht werden. Anerkennungsmöglichkeiten im Rahmen des HSG Schleswig-Holstein und der Akkreditierung des PA Studiengangs werden überprüft.

Studiengang: studiengangsübergreifend

Projektleiter: Marco Reining (WKG), Prof. Dr. Michael Kretzschmar

Beteiligte Mitarbeiter: Prof. Dr. Dirk Winkler (Leipzig)

Kooperationspartner: Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie der Universität Leipzig

Laufzeit: 12/2018-12/2021

Kontakt: Prof. Dr. Michael Kretzschmar (michael.kretzschmar@srh.de)

Projektbeschreibung: Retrospektive Analyse von MRT-Untersuchungen bei Patienten mit laufender Neurostimulation. Umfängliche Fragen zur Sicherheit dieser Untersuchungen bei diesen Patienten sind noch nicht beantwortet. Wir verfügen über eine der größten Patientenkohorten weltweit, in der MRTs in dieser Konstellation in den letzten Jahren durchgeführt wurden. Die vorliegenden Daten (einschließlich der technischen Parameter der Untersuchungen) werden bezüglich des Auftretens von Zwischenfällen und Komplikationen untersucht.

Projektleiter: Prof. Dr. Michael Kretzschmar, Lucas Fuhrmann (Jena)

Beteiligte Mitarbeiter: Prof. Dr. Dirk Winkler (Leipzig)

Kooperationspartner: Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie der Universität Leipzig

Laufzeit: 01/2019-12/2022

Kontakt: Prof. Dr. Michael Kretzschmar (michael.kretzschmar@srh.de)

Projektbeschreibung: Retrospektive Analyse des Opioid Verbrauches von Patienten mit intrathekaler Opioidtherapie. Untersucht wird eine Patientenkohorte mit intrathekaler Langzeittherapie von bis zu 12 Jahren. Es wird die Steigerung der Opioid-Dosis bei Patienten mit und ohne zusätzliche intrathekale Adjuvantien über die Zeit verfolgt

Studiengang: Logopädie, B. Sc., ausbildungsintegrierend, Campus Heidelberg

Projektleiterin: Prof. Dr. Juliane Klann

Beteiligte MitarbeiterIn: Ingrid Henriksson (PhD), Dr. Francesca Longoni (Göteborg)

Kooperationspartner: Universität Göteborg

Laufzeit: seit WS 2018/19

Kontakt: Prof. Dr. Juliane Klann, juliane.klann@srh.de

Projektbeschreibung: Bei dem Projekt handelt es sich um eine internationale Zusammenarbeit deutscher und schwedischer Studierendengruppen, die jährlich wechselnd zusammengesetzt im internationalen Online-Austausch jeweils einen Baustein für die Entwicklung eines mehrsprachigen Aphasietests erarbeiten. Im Mittelpunkt des Projekts steht aktuell die vergleichende Analyse einzelsprachlicher schwedischer und deutscher Standardinstrumente der Aphasiediagnostik. Ziel ist es dabei, einerseits notwendige von unnötigen Unterschieden zu trennen und andererseits den Niederschlag zweier grundsätzlich unterschiedlicher Gesundheits- und Sprachsysteme auf die Konstruktion standardisierter Sprachtests zu identifizieren. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, in der wachsenden multilingualen Gesellschaft eine neue Basis für die Entwicklung mehrsprachig vergleichbarer Instrumente zu schaffen. Ein solcher Test ist nicht nur klinisch wünschenswert, sondern dient auch wieder neuem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, da er ermöglicht, Aphasien bei mehrsprachigen Patienten (hier: Schwedisch und Deutsch) in Störungsbild und Verlauf sauber vergleichend zu untersuchen, was Inferenzen auf die Verarbeitung grundverschiedener Sprachen im Gehirn zulässt. Gleichzeitig profitieren die Studierenden neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn von einem ersten Einblick in internationale Forschungs- und Zusammenarbeit, national spezifische Hochschulstrukturen und Gesundheitssysteme sowie sprachspezifische Besonderheiten in der Diagnostik und Therapie neurologischer Sprachstörungen.

für Patienten nach einer Operation an der Halswirbelsäule (DySc-Val)

Studiengang: Logopädie, B. Sc., ausbildungsintegrierend, Campus Karlsruhe

Projektleiter:innen: Prof. Dr. Stefanie Duchac, Prof. Dr. Tobias Pitzen (SRH Klinikum Karlsbad) & Christian Neuhäuser (SRH Klinikum Karlsbad)

Kooperationspartner: SRH Klinikum Karlsbad

Laufzeit: 2018-Ende noch offen

Kontakt: Prof. Dr. Stefanie Duchac, stefanie.duchac@srh.de

Finanzierung: Interne Förderung des SRH Klinikums Karlsbad

Hintergrund: Nach Operationen an der Halswirbelsäule (HWS) sind vorübergehende Schluckstörungen (Dysphagien) eine bekannte Komplikation. Häufig sind diese Beschwerden leichtgradig und vorübergehend. Es gibt jedoch auch komplizierte und langwierige Verläufe, bei denen die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist. So können Schluckstörungen nicht nur zu einer Beeinträchtigung der täglichen Nahrungsaufnahme und damit zu Mangelernährung führen, sondern durch das Eindringen von Speisen und Flüssigkeiten in die Atemwege (Aspiration) kann es möglicherweise zu Lungenentzündungen kommen. Dennoch gibt es bislang kein klinisches Schluck-Screening, das speziell für die an der HWS-operierten Patientengruppe überprüft wurde. Nur durch eine zuverlässige klinische Einschätzung des Aspirationsrisikos und weiterer Komplikationen können schnell und gezielt instrumentelle Diagnostikverfahren eingesetzt werden, um gezielte schlucktherapeutische Interventionen zu initiieren.

Zielsetzung: Ziel dieser Studie ist es, klinische Faktoren zu identifizieren, die zur frühzeitigen klinischen Feststellung einer Schluckstörung nach einer Operation an der Halswirbelsäule (postoperativen Dysphagie) führen können. Mit Hilfe der Studienergebnisse soll die Komplikationsrate gesenkt und die Versorgungsqualität der betroffenen Patienten optimiert werden.

Untersuchungsablauf: Alle Patienten, die eine Operation an der Halswirbelsäule erhalten und die Einschlusskriterien erfüllen, können an der Studie teilnehmen. Um mögliche Schluckbeschwerden zu identifizieren, erhalten die Teilnehmer im Rahmen des Forschungsvorhabens vor und nach der Operation eine klinische logopädische Untersuchung (u. a. Wasserschlucktest und Test of Masticaltion and swallowing Solids – TOMASS), als Referenzstandard eine studienbedingte instrumentelle Schluckdiagnostik (Videofluoroskopie) sowie einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung und Lebensqualität in Bezug auf die Schluckfunktion.

Sonstige forschungsassoziierte Aktivitäten

Studiengang: Psychische Gesundheit und Psychotherapie, M. Sc.

Projektleiterin: Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski

Beteiligte Mitarbeiterin: Regine Breneise

Kooperationspartner: Universität Leipzig, IFB AdipositasErkrankungen, Dr. rer. nat. Tatjana Schütz

Laufzeit: 01.09.2019-28.02.2020

Kontakt: Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, claudia.luck-sikorski@srh.de, Regine Breneise, regine.breneise@srh.de

Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum AdipositasErkrankungen Leipzig (IFB)

Projektbeschreibung: Im Februar 2018 wurde die S3-Leitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“ veröffentlicht, die von einem multidisziplinären Team unter Leitung von Prof. Dr. Arne Dietrich (Forschungsbereich Bariatrische Chirurgie des IFB AdipositasErkankungen) und der inhaltlichen, methodischen und koordinativen Mitarbeit der Antragstellerin im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV) erstellt wurde. Das Ziel dieser Leitlinie ist es, die wissenschaftliche Literatur zur Effektivität bariatrischer und metabolischer Operationen systematisch auszuwerten, in Form von Empfehlungen zur Verfügung zu stellen und dadurch die Qualität der medizinischer Versorgung zu verbessern. Adressaten der Leitlinie sind neben Ärzten, assoziierten Berufsgruppen und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen auch Patienten. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) weist im Besonderen darauf hin, dass idealerweise eine Leitlinie durch eine laienverständliche Patientenleitlinie ergänzt wird, die Patienten in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. Deshalb wird die Erstellung der Patientenleitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen„ beantragt. Dabei fließt die Kompetenz der Mitantragstellerin ein, die die Erstellung der Patientenleitlinie zur konservativen Adipositastherapie geleitet hat.

Ziele: Erstellung der Patientenleitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“ nach einem transparenten evidenz-basierten Vorgehen basierend auf den Vorgaben des Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin (EbM Netzwerk) und hinterlegt im Methodenreport

❙ unter Einbeziehung der entsprechenden Patientenverbände und der bei der Leitlinienentwicklung beteiligten Fachgesellschaften und Verbände

❙ mit methodischer Beratung durch die ÄZQ

❙ mit für Patienten relevanten Inhalten

❙ in verständlicher, patientengerechter Sprache zur Information und Entscheidungsfindung

❙ deren Veröffentlich auf der Website der AWMF als Ergänzung zur ärztlichen Leitlinie

❙ deren Verbreitung in gedruckter Form über die beteiligten Patientenverbände und Fachgesellschaften

Studiengang: Logopädie, B. Sc., ausbildungsintegrierend, Campus Heidelberg

Projektleiterin: Prof. Dr. Juliane Klann

Beteiligte Mitarbeiterin: Dr. Gisela Fehrmann, Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Kooperationspartner: Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Deaf and Sign Language Research Team DeafSign, RWTH Aachen

Kontakt: Prof. Dr. Juliane Klann, juliane.klann@srh.de

Projektbeschreibung: Zur Einschätzung gebärdensprachlicher Kompetenzen wurde in den späten 1990er-Jahren an der RWTH Aachen ein Kompetenztest entwickelt. Dieser wird im aktuellen Langzeitprojekt den neuen Forschungsergebnissen aus der Gebärdenlinguistik angepasst, in eine digitale Version überführt und für verschiedene Kompetenzniveaus evaluiert und normiert.

Studiengang: Soziale Arbeit, B. A.

Projektleiterin: Prof. Dr. Sandra Meusel

Kooperationspartner: Jana Richter, SOS Kinderdorf Gera

Kontakt: Prof. Dr. Sandra Meusel, sandra.meusel@srh.de

Projektbeschreibung: Das Praxisprojekt ist im Modul M06 Methoden- und Handlungskompetenzen Sozialer Arbeit II, Ästhetisch-mediale Praxis und Projekte angesiedelt. Anhand der Zusammenarbeit mit dem SOS-Kinderdorf und deren BewohnerInnen in der Adoleszenz setzen sich die Studierenden mit den Themen Stationäre Kinder- und Jugendhilfe und Unterstützung von CareLeavern auseinander. Sie recherchieren in der Literatur und stellen Material für gemeinsame Veranstaltungen zusammen. Sie führen Treffen mit den Kooperationpartnern durch und üben die Unterstützung von Care-Leavern im realen Arbeitsfeld. Die Reflexion der Erfahrungen im Praxisprojekt erfolgt in Berichtform.

(Daniela Bulgarelli, Anne Henning & Evelyn Bertin) für die 3. Ausgabe des The Handbook of Childhood Social Development (Herausgeber: Peter K. Smith & Craig Hart), 2021, Wiley-Blackwell.

Studiengang: Inklusive Kindheitspädagogik (0-12 Jahre), B. A.

Autorinnen: Prof. Dr. Daniela Bulgarelli (Universität Turin), Prof. Dr. Anne Henning (SRH Hochschule für Gesundheit), PD Dr. Evelyn Bertin (Fachhochschule Nordwestschweiz)

Deadline: Dezember 2020

Kontakt: Prof. Dr. Anne Henning, anne.henning@srh.de

Projektbeschreibung: Our chapter addresses contemporary topics on social cognitive development in children aged 3-11 that is, between the preschool and late elementary school years. Within that, special focus will be given to the development of theory of mind, children’s understanding of emotions and their ability to take another person’s perspective because these aspects contribute notably to the adequate processing of information in interactions with others. Furthermore, we will discuss main correlates contributing to the development of those social cognitive skills, such as language development and communicative abilities, interrelations and interactions with significant others (e.g., parents, siblings, or peers) and the maturing of executive functions and self-regulatory abilities. If space permits, practical implications for professionals in childcare and schools as well as for parents will be discussed in ways that children’s social development can be properly supported.

für eine objektiv-akustische Stimmanalyse.

Studiengang: Logopädie, B. Sc., ausbildungsintegrierend, Campus Heidelberg

Projektleitung: Prof. Dr. Ben Barsties v. Latoszek (Düsseldorf)

Kooperationspartner: Dr. Jörg Mayer (Lingphon und Universität Stuttgart)

Laufzeit: September 2020 bis Februar 2021

Kontakt: Prof. Dr. Ben Barsties v. Latoszek, benjamin.barstiesvonlatoszek@srh.de

Hintergrund: Die Akustik zählt neben vier weiteren Messverfahren zu den grundlegenden Säulen in der Stimmdiagnostik. Akustische Messverfahren dienen z. B. der Beurteilung der Stimmqualität. Hinsichtlich akustisch quantifizierbarer Stimmqualitätsmessungen soll dieses Tool nach dem neusten wissenschaftlichen Stand über die validesten akustischen Parametern und Indizes zur Stimmqualitätsanalyse dem Kliniker eine objektive Einschätzung geben, inwieweit eine Heiserkeit vorliegt und in welcher Subvariante.

Ziel: Die Nutzung eines neuen klinischen Tools mit intuitiv-bedienbarer Gebrauchsoberfläche für Kliniker, die mit dem Störungsbild Dysphonie arbeiten (z. B. Logopäden, Atem-Stimm- und Sprechtherapeuten, Phoniater, HNO Ärzte), um schneller, valider und effektiver eine Heiserkeit mit ihren Subvarianten von Behauchtheit und Rauigkeit mit zu diagnostizieren, zu dokumentiert und zu evaluieren.

Mitglied der dbs-Ethikkommission: Prof. Dr. Katharina Dressel, Überregionaler Arbeitskreis Demenz des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl)

Kontakt: Prof. Dr. Katharina Dressel, katharina.dressel@srh.de

Projektbeschreibung: Eine Demenz kann zu Beeinträchtigungen der Sprache und Kommunikation sowie der Ernährung und Schluckfunktion führen. Deshalb bedürfen Betroffene und ihre Angehörigen einer spezifischen logopädischen Versorgung, sowohl in der Diagnostik und der Therapie als auch bezüglich ihrer Beratung und Begleitung. Engagierte Logopädinnen und Logopäden gründeten 2011 den Arbeitskreis Demenz überregional. Das vornehmliche Ziel dieses Arbeitskreises war die Diskussion der logopädischen Handlungsfelder in der Betreuung von Menschen mit Demenz, um zu einer eindeutigen Positionierung aus berufspolitischer Sicht zu kommen und dieses neue Handlungsfeld für die logopädisch tätigen Kollegen zu eröffnen. Die Mitglieder des überregionalen Arbeitskreises kommen aus Forschung und Lehre, aus Praxen und Kliniken. Ein Ergebnis dieses Arbeitskreises ist ein 2019 publiziertes Positionspapier, das auf der Basis bestehender Evidenzen Kompetenz- und Tätigkeitsfelder der Logopädie formuliert und eine Positionierung der Logopädie in der Versorgung von Menschen mit Demenz vornimmt.